Kritik zuDantons Tod
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Revolutionsdrama mit Schlagzeug-Duett und Schafott-Ungetüm
  · 30.04.20
Was oft glänzend gelingt, Jette Steckels „Romeo und Julia“ zum Einsatz kommt" rel="nofollow" >vor allem wenn professionelle TV-Regie wie bei Jette Steckels „Romeo und Julia“ zum Einsatz kommt, klappt diesmal nicht. Von der Wucht des Bühnenbild-Ungetüms und des Rock-Konzerts kann die Aufzeichnung wenig einfangen. Am besten gelingt dies in zwei Momenten: beim Schlagzeug-Duell von Robespierre (Daniel Lommatzsch) und Danton (Jörg Pohl) und im 4. Akt, als Danton und seine Anhänger zum Tod verurteilt werden und an dem Koloss langsam in die Höhe gezogen werden.

Der wütende Appell von UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler gegen den Hunger in der Welt, den Jette Steckel als Fremdtext einbaut und Camille (ihr Lieblingsschauspieler Mirco Kreibich) sprechen lässt, fügt sich gut in Georg Büchners Revolutions- und Ideendrama ein.

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