Kritik zuWolken.Heim.
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Ödes Deklamieren des 30 Jahre alten Texts
  · 29.01.20
Bei seiner letzten Jelinek-Inszenierung in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin thematisierte Regisseur Laberenz die vielen Fragezeichen, die Jelineks „Wut“ bei ihm und seinem Ensemble hinterließ, noch in witzigen und geistreichen Szenen, die in einem slapstickhaft-gedehnten „Hä?“ und einem SOS-Rufgipfelten. Mit dem älteren Text „Wolken.Heim.“ konnte Laberenz offensichtlich noch weniger anfangen.
Etwas mehr als eine Stunde prasseln die Textbrocken auf das Publikum nieder und rauschen schlicht vorbei: ohne einen interessanten Regie-Einfall, ohne eine erkennbare Frage an den Text. Das Schlimmste: Trotz hervorragender Spieler*innen und dem Comedy-Stargast Holger Stockhaus schleppt sich „Wolken.Heim.“ öde dahin: eine der misslungensten und langweiligsten Inszenierungen dieser Spielzeit.
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