Kritik zuUltraworld
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Meta-Quäl-Theater mit raunenden Kalendersprüchen
  · 26.01.20
Wie von Kennedy gewohnt, schickt sie ihren Hauptdarsteller Frank Willens, der in der kurzen Dercon-Ära Ensemble-Mitglied am Haus war, in einen ständigen Loop. Die Welt ist zur Wüste verdorrt, für Frau und Kind soll er bei den Nachbarn um Wasser betteln. Aber wie eine eintönige Wüste fühlt sich auch dieser „Ultraworld“-Abend ein.

Mahnend tönt die Stimme von Kate Strong vom Band, dass Frank innerlich leer werden, zu sich selbst finden und neu sehen lernen müsse. Der einzige Weg hinaus, sei der Weg hinein, schallt es uns in Kennedy-typischer Playback-Manier entgegen.

Die ewige Wiederkehr des Gleichen, die sprichwörtliche Schlange, die sich in den Schwanz beißt, beschwört Kennedy in ihrer zweistündigen Arbeit, die bleiern und ohne jede Energie auf der Stelle tritt. „Ultrawold“ verschanzt sich hinter seiner technischen Perfektion und bietet außer raunenden Kalendersprüchen nur Meta-Quäl-Theater.

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