3.4/5
Bewertungen: 9
Rezensionen: 3
Alle Kritiken ansehen.
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der Funke springt nur selten über
  · 17.12.19
''Immerhin ein, zwei heitere Spielszenen gibt es. Etwa, wenn sich die Bühne dreht und wir auf drei große Pappautos schauen – die plötzlich aufstehen und sich als Wuttke, Peschel und Mockridge entpuppen. Sie haben es gewagt, sich mit ihrer Rolle, der des Autos, zu identifizieren und sogar zur Maschine zu transformieren. Eine Anspielung auf den Action-Film "Transformer" und Donna Haraway.

Auch ein paar schöne Bonmots über die Einsamkeit, das Vergessenwerden, den Sinn von Freundschaft fallen hier und da – doch Funken schlägt das selten. Die Inszenierung weist über den reinen Theaterkosmos kaum hinaus. Für Registudenten, Theaterwissenschaftler und eingefleischte Pollesch-Fans mag das interessant sein, aber dem normalen Zuschauer kann der Blick in die Diskurs-Werkstatt kaum etwas erzählen. Bei aller routinierter Pollesch-Boulevard-Komik langweilt das zunehmend. Kein Vergleich also zu dem menschlichen, herzerwärmenden Abend, den René Pollesch mit Fabian Hinrichs im Herbst am Friedrichstadtpalast inszeniert hat.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
War die Kritik hilfreich?