Kritik zuThe Bassarids
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Mutter zerhackt Sohn
  · 14.10.19
''Das großartige Männerpaar Sean Panikkar & Günter Papendell (als Dionysus und Pentheus) führte uns der Kosky in geradezu unauseinandernehmbarer Verquicklichung stark sinnlich und mitunter fast liebkosend vor; auch stimmlich schenkten sich die Beiden nichts.

Ja und am Schluss - womit sich unser Eingangstext, in etwa jedenfalls, bestätigte - fing Tanja Ariane Baumgartner (= Agave) mit dem Riesenhackebeilchen an auf offner Bühne justament herum zu delirieren; und aus einer Plastiktüte zerrte sie zudem die menschenfleischfasernen Überreste ihres Sohnes vor - und alle rings um sie herum verwunderten sich über ihren so spontane Auftritt ziemlich sehr...

The Bassarids sind eine Monster-Oper! Und man sollte - nein, man MUSS - sie einmal wenigstens gesehen und gehört haben!! Angeblich war und ist sie auch ein Meilenstein der Musik des 20. Jahrhunderts. Mit weit über 200 Mitwirkenden übrigens. Jubel für Alle.'' schreibt Andre Sokolowski am 14. Oktober 2019 auf KULTURA-EXTRA
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