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Clownerie mit Barock und Pop
  · 24.08.19
Zum Auftakt der zweiten Festival-Hälfte war mit „Body Concert“ eine hübsche Clownerie eingeladen. Boram Kim suchte sich elf Lieblingsstücke aus der Musikgeschichte von Barock bis Pop aus und steckte die sieben Tänzer*innen in schräge Kostüme. Ausstaffiert mit grünen Strümpfen und Pilotenhauben stürzen sie sich unerschrocken in die Choreographien.

Oft parodistisch performen ihre Körper ein unterhaltsames Konzert. Recht beliebig ist eine Nummer an die nächste gereiht, hin und wieder gibt es dazwischen etwas Slapstick. Das „Body Concert“ ist ein kleiner Spaß, den sich Kim gönnte: nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Programmheft-Interview deutet Kim an, dass er 2010 einen Preis gewonnen hat und den anschließenden Freiraum nutzte, um dieses Stück zu entwickeln.

Die Show beginnt und endet im Parkett, die Performer*innen nehmen Tuchfühlung auf und laden alle Kinder und Teenager ein, anschließend noch Selfies mit ihnen zu machen. Einige Kinder plapperten schon während des Stücks munter dazwischen, was zum anarchischen Charme des kurzen Abends passte.

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