2.7/5
Bewertungen: 3
Rezensionen: 3
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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der Abend bleibt monoton
  · 14.05.19
''Wofür der Regisseur bei den "Erniedrigten und Beleidigten" brennt, wo seine Schmerzpunkte liegen, überträgt sich kaum. Fast drei Stunden lang stehen die Schauspieler an der Rampe und schreien – ohne, dass man ein Gespür bekäme, was unter diesen angerissenen Szenen von Eifersucht, Egoismus, Prostitution über das reine Elend hinaus liegen könnte.

Wenn eine Inszenierung nichts erzählen möchte, sollte sich zumindest eine Assoziation, Atmosphäre, ein Unbehagen, eine Spannung einstellen – doch dieser Abend bleibt in seiner permanenten Hysterie und Ekstase schlicht monoton. Viele Zuschauer trieb das nach und nach aus dem Saal – eine wohl bereits einkalkulierte Provokation.

Dass Hartmann seine Kopfinnenraum-Konzentration zusätzlich noch mit einem Surrealismus-Referat und einer Vorlesung über Realismus von Wolfram Lotz bricht, um seine eigene Poetik zu erklären, macht den Abend dann vollends zum selbstreferenziellen Metatheater und zum Dekonstruktionsmainstream-Theater, das man zu Castorfs Zeiten mindestens 20 Jahre lang an der Volksbühne erleben konnte. Wie schon bei Christopher Rüpings Theatertreffen-Einladung, so gilt auch hier: lieber ans Deutsche Theater gehen, dort stehen deutlich stärkere Hartmann-Inszenierungen auf dem Programm.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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