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Clownerie und Klassenkampf
  · 21.04.19
''Svenja stellt sich als Clown vor und wirbt für einen Humornismus, eine Kontamination von Humor und Humanismus. Aber eine Abart des Clownsspiels bestimmt die Dramaturgie des ganzen Stücks mit dem scheinbaren Proletarier Aram, der in Wirklichkeit Wirtschaftspsychologe ist, mit Püppi, der auf seinem Pullover Hammer und Sichel appliziert hat und mit dem Don in einer Schnittlauchfrisurperücke, der alle belehrt, bis er aus dem Foyer des Stuttgarter Kammertheaters ausgesperrt wird, in dem die Vorstellung mit bescheidenem Aufwand stattfindet. 

Was den kurzen Abend sehenswert macht, sind die jungen Schauspieler Amina Merai, Valentin Richter, Felix Strobel und David Müller. Die Regiedebütantin Anja Schoenwald hat gut daran getan, sie von der Verführung zum Overacting abzuhalten. Sie können komisches Talent zeigen, ohne es auszustellen. Gerne sähe man dieses Quartett als Tobias von Rülp, Christoph von Bleichenwang, Maria und Malvolio in Shakespeares Was ihr wollt.'' schreibt Thomas Rothschild am 21. April 2019 auf KULTURA-EXTRA
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