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Ein zauberhafter Abend leuchtend in schlichter Eleganz
  · 04.03.19
'Dies ist ein zauberhafter und freudespendender Abend. Frank Andersen hat hervorragende Arbeit geleistet, man versteht und spürt, warum Bournonvilles "La Sylphide" eine Ballett-Epoche begründet hat. Alles ist geschmackvoll fein aufeinander abgestimmt, die Pantomimen, sonst gern mal nervig, sind zurückhaltend präzise und gehen fließend in die Tänze über, die Handlung wird fast schlicht, in kunstvoller Einfachheit erzählt, die Tänzerinnen und Tänzer strahlen eine wunderbare Selbstverständlichkeit im Bournonville-Stil aus. Und Henrik Vagn Christensen führt das Orchester der Deutschen Oper schlüssig und souverän, ohne zu viel Lyrik und ohne zu viel Bombast durch die allerdings auch nicht sehr erinnerungsprägende Musik von Herman Lovenskjold.

Die erste Saison des Berliner Staatsballetts unter der Intendanz von Johannes Öhmann und ab Herbst auch Sasha Waltz mit zwei modernen zeitgenössischen Abenden und nun zwei Klassiker-Rekonstruktionen, nach der prunkvollen "Bayadere" im November jetzt in schlichter Eleganz leuchtend "La Sylphide", die erste Saison könnte ein großer Erfolg werden. Eine Premiere gibt es ja noch Anfang Mai.'' schreibt Frank Schmid auf kulturradio.de
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