4.7/5
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2 von 4 Personen fanden die Kritik hilfreich
Ein Cirque du Soleil-Derivat
  · 12.10.18
''Regisseurin Krista Monson kommt vom Cirque du Soleil her, aus Las Vegas. Daher fehlt diesmal die Eisfläche ebenso wie das Aquarium. Die Girl-Reihe kommt nur ein Mal sehr wirkungsvoll vor. Akrobaten wirken als Wimmelbild-Elemente innerhalb dauernder, poetischer Parallelaktionen. Den Höhepunkt bilden dennoch vier Irokesen-Schnitte, die in rotierenden Hamsterkäfigen unterm Dach ihren Hals riskieren. Furchteinflößend! Als 'Rockoper light' reicht der Abend gelegentlich bis zum Schlager. Seit langem mal wieder hat man in Gestalt des vortrefflichen Andreas Bieber einen Lead-Sänger, der nicht nur als Abziehbild erscheint (man kennt ihn aus dem "Weißen Rössl" vom Renaissance-Theater).

Der 'alte' Friedrichstadtpalast ist das gewiss nicht mehr. Seit man eine futuristische Richtung eingeschlagen hat, mögen mehr Besucher aus Bussen als aus Berliner Haustüren strömen. Ich gestehe, dass hier normalerweise immer nur jede zweite Produktion der letzten Jahrzehnte gut war – wonach diese hier eigentlich abfallen müsste. Dem ist nicht so. Zuzugeben wäre, dass die Geschichte nicht ganz zielführend ist, dass unmotiviert Leute auf die Bühne geholt werden (plötzlich stand bei der Premiere Wolfgang Lippert, der im Parkett gesessen hatte, mittenmang). Und das Ganze bleibt ein Cirque du Soleil-Derivat. Letzteres immerhin ist in Berlin neu. Von der Energie und der Bildkraft her ist die Show: absolut fulminant. Ich kann's empfehlen.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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