2.5/5
Bewertungen: 11
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2 von 4 Personen fanden die Kritik hilfreich
Hochwertig produzierte Videos
  · 18.09.18
''Die längste Zeit der zähen, durchweg vorhersehbaren zwei Stunden aber weiß Voges die Anwesenheit realer Schauspieler kaum zu nutzen. Und verschenkt somit die vielleicht interessanteste Frage dieser Inszenierung im Zeitalter der Digitalisierung: Was hat der stoffliche, materialisierte Körper in all seiner Sinnlichkeit und Nähe, in seiner direkten Ansprache an den Zuschauer dem zweidimensionalen Videobild voraus – und wo siegt die Nahaufnahme, das inszenierte Bild über das reale Fleisch und Blut? Große Schauspieler wie Peter Moltzen, Stephanie Eidt, Annika Meier, Josefin Platt agieren in ihrem abgesteckten Quadrat fast ausschließlich mit Blick in die Linse, verdeckt vom Kameramann. Hochwertig produzierte Videos, perfektionierte technische Abläufe und hübsch ausstaffierte philosophische Thesenträger sind an diesem Abend zu sehen – aber keine Menschen.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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