2.6/5
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Prinz von Homburg
  · 09.03.17
Sabin Tambrea, eine der großen Entdeckungen von Claus Peymanns Ära, gibt der Titelfigur eine Aura der Zerbrechlichkeit, die schon während der knapp zwei Stunden über manche Längen hinweg tröstet. In der Schluss-Szene balanciert er auf einem Drahtseil, zur Cat Stevens-Hymne „If you want to sing out“ aus dem Film „Harold and Maude“ strömt das ganze Ensemble zu einer heiteren, kurzen Utopie eines glücklicheren Lebens zusammen, die jäh und tödlich endet.
Dieses Schlussbild von Peymann, Freyer und Tambrea wird in Erinnerung bleiben und läutet die letzten Wochen der aktuellen Direktion am Schiffbauerdamm ein, die sich für die Zielgerade mit „Die Danksager“ von Leander Haußmann und Sven Regener im April und dem Gespräch Gysi trifft Peymann im Mai noch einiges vorgenommen hat. Weiterlesen
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