3.0/5
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Die Handlung ist papierdünn, musikalisch wird nach Hollywood geschielt
  · 18.12.17
''Bei Kennern mag man mit diesem wahrlichen unbekannten Stück punkten. Nur, wer kennt auch nur die bekannten Werke von Paul Abraham? Wer kennt "Die Blume von Hawaii"?! Zuzugestehen ist, dass Abraham, der im November 125 Jahre alt geworden wäre, weite Teile seines Lebens in Grand-Hotels zugebracht hat; er starb sogar 1960 in Hamburg sogar in dem Irrglauben, noch immer im New Yorker Hotel Windsor zu residieren. Ein schöner biographischer Bezug ist das. Seine Intimkenntnis hat ihm bei diesem Stück trotzdem wenig genützt. Alles ist ebenso vorhersehbar wie in einem Heinz Rühmann- oder Bette Davis-Film der 30er Jahre; freilich auch nicht schlimmer. Als Auftakt zum fünfteiligen, sich über Jahre ziehenden Abraham-Revival hätte man trotzdem ein besseres Stück finden können.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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