Kritik zuEwig Jung
5.0/5
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Phantastischer Dauerbrenner
  · 02.11.17
Dieses Stück wird ein Renner werden, prophezeite Patrick Wildermann im Tagesspiegel nach der Premiere von Erik Gereons „Ewig jung“ am Renaissance-Theater. Er behielt recht: Klaus Wowereit, der nach der Premierenvorstellung am 4. Oktober 2009 begeistert aus dem Sitz sprang, ist längst nicht mehr im Amt. Aber die Senioren-Truppe rockt nach wie vor das Haus. 

„Ewig jung“ ist hervorragendes Unterhaltungstheater, an dem sowohl die illustre Runde der singenden Schauspieler aks auch das Publikum seine Freude hat: Katharine Mehrlling, die ihre großen Auftritte ansonsten vor allem an der Komischen Oper oder in der Bar jeder Vernunft hat, mimt hier eine keifende Giftspritze mit Tourette-artigen Beschimpfungen aller Mitspieler. Guntbert Warns und Anika Mauer geben ein verblühtes Schauspieler-Paar, die von „Romeo und Julia“ träumen. Timo Dierkes ist als Spät-Hippie mit von der Partie, seine „Quiz it!“-Abende, die immer für volles Haus an der Bar des Deutschen Theaters und später im Admiralspalast sorgten, werden schmerzlich vermisst. Eine Schande, dass bisher keines der Berliner Theater zugriff und diese erfolgreiche Rate-Show wiederbelebte! Weiterlesen
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