Kritik zuDie Räuber
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Schiller auf gewaltigen Laufbändern
  · 31.10.17
„Bemerkenswert“ im Sinn eines Unikats in der Theaterlandschaft, einer unverwechselbaren Handschrift sind auf jeden Fall „Die Räuber“ von Ulrich Rasche, mit denen das Münchner Residenztheater im September 2016 in die Spielzeit startete. 

Dass am selben Tag Thom Luz mit „Der Mensch erscheint im Holozän“ am Deutschen Theater Berlin Premiere hatte, ist ein lustiger Zufall: Weiter könnten zwei Theaterabende kaum von einander entfernt sein. Während Luz auf die ganz leisen Töne setzte, wirft Rasche eine gigantische Theatermaschine an, an der die Techniker sicher monatelang gearbeitet haben. 

Bei Luz wird geflüstert und geraunt, das Ensemble tastet sich durch Nebelschwaden, bei Rasche wird deklamiert und gebrüllt. Die Räuberbande marschiert und stampft über die meterlangen Laufbänder, die wie eine Dampfwalze im Zentrum der Bühne des Residenztheaters stehen. Weiterlesen
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