Kritik zuTRUST
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TRUST ME
  · 19.10.17
>>YOU NEED MORE THAN A GERHARD RICHTER HANGING ON YOUR WALL>ICH BIN WIE GELD. Das ist auch was Schönes, denn Geld ist überall und kennt keine Grenzen, keine Moral und keine Angst (Trust, Falk Richter) 

Die Inszenierung TRUST von Falk Richter und Anouk van Dijk hatte ihre Uraufführung am 10. Oktober 2009 an der Schaubühne in Berlin und nach fast sieben Jahren, hat sie nicht an Aktualität und Qualität verloren. Nein, es ist noch immer unbeschreiblich schön und zeigt, wie sehr eine Aufführung von Ensemble (Peter Cseri, Lea Draeger, Jack Gallagher, Cathlen Gawlich, Franz Hartwig, Angie Lau, Vincent Redetzki, Kay Bartholomäus Schulze, Nina Wollny) lebt und am Leben erhalten wird. Alle Beteiligten am diesen Abend -hier muss ich doch mein Bedauern ausdrücken, dass Judith Rosmair nicht mehr mitspielt- haben Großes auf der Bühne geleistet und gemeinsam mit Falk Richter und Anouk van Dijk ein überwältigendes Schauspiel geschaffen, das mit der Musik von Malte Beckenbach -und immer die Frage: Wo ist der Soundtrack der Aufführung erhältlich?- zutiefst bewegt. Der Text trifft den Nerv der Zeit und gemeinsam mit der Choreografie fesselt TRUST das Publikum. Die Ästhetik des Stücks ist genial und glänzt mit den Talenten, die jede Szene unvergesslich werden lassen. 

TRUST ist das zweite Projekt, welches Anouk van Dijk und Falk Richter entworfen haben, in dem sie mit der Ästhetik von Tanz, Text und Musik Stimmungen, Erkenntnisse der politischen Gegenwart und Gefühle erzeugen. Dabei sind die Momente, in denen sich Schauspieler und Tänzer gemeinsam zu wohlklingenden Tönen bewegen, die Augenblicke, in denen alles eigentlich ganz Still wird und die reine Ästhetik zu Tränen rührt. Weiterlesen
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