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>>Jeder Mord ist wichtig für die Revolution
  · 19.10.17
Regisseur Armin Petras zeigt mit seiner Inszenierung von „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Tennager im Sommer 1969“ am 9. April 2016 an der Schaubühne Berlin, was es heißt, wenn Jugend, neben Pubertät und Alltag im Kosmos der alten BRD sich politisch engagiert.
Zwischen all den Mannequins, gekleidet im 60-70-iger Jahre Stil, dem Beat von der Stuttgarter Rock-Band „Die Nerven“ und dem Bilderzähler (Paul Grill) aus dem Kinderzimmer, steht auf der Bühne ein leicht verwirrter Jüngling (Tilman Strauß) in Jeans und grünen Sweatshirt. Er fängt an von seiner Jugend in der alten BRD zu erzählen und irgendwas davon, dass Jesus uns befreien kann. Nacheinander treten weitere Charaktere (Paul Grill, Jule Böwe, Julischka Eichel, Peter René Lüdicke) auf, die genau wie der Jugendliche gekleidet sind. Sie fangen an, ein Teil seiner Erzählung zu werden. Tauchen mit ihm in seine Welt und seinem Sommer 1969. ... Weiterlesen
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