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Ohne Wasser, ohne Turm
  · 16.10.17
''Ja, es ging und geht um Innen- sowie Außenkämpfe von Personen, die in einer Art hermetisch abgeschloss'nen Falle ihr gesamtes Körpersein - für uns, das sie drei Stunden lang aufs Korn nehmende Publikum - zur Schau zu stellen hatten. So viel angespannte, ausgelebte Körperlichkeit habe ich, in dieser Zugespitztheit, wohl noch nie in einer Opernaufführung erlebt. Kurzschließt man "es" zur komplizierten Handlung dieser symbolistisch aufgeladenen und psychoanalytisch jede Menge Futter frei legenden Maeterlinck-Vorlage, könnte man "es" auch Gewalt-in-der-Familie nennen. (...)

Das so ziemlich Alles könnende Orchester der Komischen Oper Berlin kam mit dem ab der neuen Spielzeit in Funktion eines ständigen Kapellmeisters waltenden Jordan de Souza gut zurecht. Mit der Materie Debussy schien der Betroffene, rein handwerklich, vertraut. Dass dennoch klanglich irgendetwas anders und nicht ganz so optimal wie sonst (bei Debussy) geklungen hatte - keine Ahnung, woran das gelegen haben mag.'' schreibt Andre Sokolowski am 16. Oktober 2017 auf KULTURA-EXTRA
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