Kritik zuBeben
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Textfläche von Maria Milisavljevic mit Beats und Tanz an der Parkaue
  · 17.09.17
In den etwas mehr als 90 Minuten bringt sein Ensemble noch mehr hämmernde Beats unter als Yael Ronens „Roma Armee“ und probiert fast so viele verschiedene Tanzstile aus wie Chris Dercon und Boris Charmatz in ihrem „Fous de Danse“-Marathon auf dem Tempelhofer Feld. Johannes Schäfer gibt von seinem Mischpult im Zentrum aus den Rhythmus vor, die Performer balancieren, kriechen, turnen, tanzen oder rennen über die schiefe Konstruktion, die ebenso kreideweiß ist wie die Kleidung der Schauspieler und die Bühne einrahmt. Beides (Kostüme und Bühnenbild) gestaltete Claudia Charlotte Burchard.

Die gewünschte bedrohliche Stimmung entsteht durch großformatige Videos von Wolfgang Gaube, die im Hintergrund flimmern, Verrenkungen und spitze Schreie der Schauspieler und die rausgeschleuderten, manchmal nur gestammelten Textbrocken. (...)

Dankenswerterweise sind die Anspielungen auf Merkel und die Kalauer über Bielefeld einfach gestrichen. Am Theater an der Parkaue hat man sich außerdem entschieden, dem rätselhaften Text von Maria Milisavljevic noch eigene nicht weniger rätselhafte Passagen hinzuzufügen. Beim Betreten des Saals wird das Publikum von einer im Chor gesprochenen, lauter werdenden Schleife über das vor der Tür liegende Gewissen empfangen. Bevor das Saallicht ausgeht, drehen sich die Schauspieler im Kreis und besingen ein Zirkuspferd. Weiterlesen
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