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Bewertung und Kritik zu

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) 
von Nino Haratischwili
Regie: Jette Steckel 
Premiere: 8. April 2017 
Thalia Theater Hamburg

Eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen (2018) 
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Zum Inhalt: Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt eine über sechs Generationen durch alle Revolutionen und Kriege des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erzählte Familiensaga. Deutschland/Georgien, 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als sich ihre zwölfjährige, ins postsowjetische Chaos hineingeborene, Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen weigert, nach Tbilissi zurückzukehren, spürt Niza sie auf. Sie erzählt Brilka die ganze Familiengeschichte.

Mit: Lisa Hagmeister, Franziska Hartmann, Mirco Kreibich, Karin Neuhäuser, Barbara Nüsse, Sebastian Rudolph, Maja Schöne, Cathérine Seifert, André Szymanski

Regie: Jette Steckel
Bühne: Florian Lösche
Musik: Mark Badur
Kostüme: Pauline Hüners
Choreografie: Yohan Stegli
Video: Zaza Rusadze
Dramaturgie: Julia Lochte, Emilia Heinrich

TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Das achte Leben (Für Brilka)“ - Thalia Theater Hamburg


NDR Kultur

"Gelungene Premiere"

nachtkritik
"Wir sind die Fäden im Teppich"

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3.5/5 Insgesamt 2 Bewertungen (1 mit Rezension)
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Familiensaga aus zu vielen Fäden
  · 29.01.18
Ein Projekt von Castorfschen Dimensionen stemmte Jette Steckel am Thalia Theater. Fast fünf Stunden dauert dieses Unterfangen. Nach sprödem Beginn entfaltet sich ein ausuferndes Panorama. Im Idealfall sollten sich die einzelnen Fäden zu dem Teppich verweben, den Barbara Nüsse ziemlich früh als Leitmotiv einführt und der nach und nach auf der Bühne entrollt wird. Ähnlich wie bei Castorf ist es aber auch bei dieser Romanadaption herausfordernd, im Beziehungsgeflecht der Figuren den Überblick zu behalten, obwohl das Programmheft einen Stammbaum der Familien Jaschi und Eristawi bietet.
Natürlich gab es starke Szenen, die in Erinnerung bleiben, z.B. Mirco Kreibich als sadistischer Geheimdienstscherge, der befiehlt, dass bei der schwangeren Kitty (Maja Schöne) eine tödliche Frühgeburt eingeleitet wird, weil sie sich im Verhör weigert, die gewünschten Informationen preiszugeben. Oder das starke Finale zu „Home is where it hurts“: Der Song, mit dem Xavier Dolan seinen Film „Einfach das Ende der Welt“ begann, bringt die wechselvolle Familiengeschichte auf einen Nenner.
Statt eines überzeugenden Musters ist die Inszenierung über weite Strecken ein Wimmelbild aus zu vielen Fäden.
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3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 3
4 19
3 13
2 9
1 1
Kritiken: 25
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