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Bewertung und Kritik zu

IL MONDO DELLA LUNA 
von Joseph Haydn
 
Regie: Michiel Dijkema 
Premiere: 26. April 2018 
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
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Zum Inhalt: Der Hobbyastrologe und Scharlatan Dottore Ecclitico oder Doktor Ekliptikus hat sich eine besondere Einkommensquelle geschaffen: Er entwirft vielversprechende Fernrohre für einen fantasievollen Mondausblick und vermittelt dazu dem reichen Kaufmann Bonafede ein teures Ticket zum Mond. Das wundersame Fernrohr zeigt dem Betrachter verheißungsvolle Bettszenen in einer paradiesischen Mondwelt, die in dieser Opernkomödie von Joseph Haydn eine entscheidende Rolle spielt. Gemeinsam wollen der lüsterne Bonafede und sein gewiefter Astrowissenschaftler Ecclitico dem Ruf des Mondkaisers folgen. Ein kleiner Drogenrausch benebelt den Kaufmann bei seinem Ortswechsel in die Mondweltkulissen, die im Garten des falschen Doktors aufgebaut sind.

Mit der dramatischen Mondlandung fliegt der Schwindel bald auf, bei dem es im Grunde um eine Liebesgeschichte geht: Ernesto und die Kaufmannstochter Flaminia ringen um den Segen des herrischen Vaters, unter Mithilfe des unvermeidlichen Dieners. Die dreiaktige Haydn-Oper „Il mondo della luna“ entstand nach dem Libretto von Carlo Goldoni und wurde 1777 in Schloss Esterházy in Eisenstadt uraufgeführt.

Musikalische Leitung: Byron Knutson 
Regie und Bühnenbild: Michiel Dijkema 
Kostüme: Adrian Stapf 


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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Mond-Oper
  · 27.04.18
''Die Figurenkonstellationen der Oper (nach einer Komödie von Goldoni) sind nicht unähnlich denjenigen aus Mozarts dreizehn Jahre später uraufgeführter Così - auch hier jeweils 2 junge Liebespaare, 1 (+1) "DienerInnen" und 1 älterer Waiser, konkret der Vater von den beiden Töchtern resp. den zwei Frauen der zwei jungen Liebespaare; ein Mezzo oder Alt hat übrigens DEN einen der zwei Liebhaber zu singen und zu spielen. Prima Futter also für das sängerische Personal! / Herausragten besonders Sungho Kim und Ivon Mateljan (als Cecco und Lisetta) oder auch die beiden Töchter-Sängerinnen Serena Sáenz (als Clarice) und Juliana Zara (als Flamina); sowieso brillierte Ekaterina Bazhanova in ihrer Hosenrolle (als Ernesto). 

Die Musik klingt leicht und hat dann, mehr und mehr zum Ende hin, eine gewisse Schwerelosigkeit: tatsächlich fast schon abgehoben wie man es dann heutzutage höchstwahrscheinlich auch mit "Weltraum"-Schwebe in Verbindung bringen würde - alles das sollte womöglich, wenn es bis zum absoluten Ideal hätte getrieben werden wollen, durch den Dirigenten noch mehr federnder (als er es federn ließ) in seiner orchestralen Darreichung gewesen sein, was nicht bedeutet, dass die jungen Musikerinnen und Musiker des Opernorchesters der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin etwa unschwerelose Ambitionen an den Tag gelegt gehabt hätten; im Gegenteil. 

Grandios komponiertes (und gesungenes wie musiziertes) Stück-Finale - was für Gänsehaut! Sehr stimmungsvoll - ja, diesen Haydn MUSS man gesehen und gehört haben!! Lohnt sich, glauben Sie mir!'' schreibt Andre Sokolowski am 27. April 2018 auf KULTURA-EXTRA
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