Stage Musicals

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Bewertung und Kritik zu

FINALE 
Analog supported by Cirk La Putyka
Premiere: 24. Februar 2018 
Chamäleon Theater Berlin

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Zum Inhalt: Acht Freunde, allesamt hochkarätige Artisten und Musiker, kommen zusammen, um den Moment zu leben und das Miteinander zu feiern. Getrieben von durchdringenden Schlagzeugbeats und begleitet von der einzigartigen Stimme von Ena Wild lassen sie ihren verrückten Ideen freien Lauf und jagen von einem grandiosen Finale zum nächsten.

Mit einer originellen Ästhetik, unkonventionellen Haltung und einem wahnsinnig sympathischen Ensemble versprüht FINALE eine Energie, der man sich nur schwer entziehen kann. Die Künstler spielen dabei keine fiktiven Charaktere, sondern bleiben ganz sie selbst. Inspiriert von der Musikszene des Undergrounds, wagemutigen Filmstunts und traditionellen Zirkustricks verbinden sie Akrobatik mit Musik und Tanz zu einer beeindruckenden Show, die durch Nebelschwaden, Konfetti und pulsierende Lichter dringt. FINALE ist wild, ausgelassen und echt. Ganz im Spirit der Show dürfen sich die Zuschauer dabei als aktiver Teil fühlen, denn ihre Reaktionen feuern die Darsteller zu immer unglaublicheren Darbietungen an. So wird aus der Show ein mitreißendes, gemeinsames Zirkuserlebnis, das bei einem Drink unter der Discokugel endet, wenn die Nacht von Show zu Party übergeht.

Kreativleitung: Florian Zumkehr und Rostislav Novák jr.
Kostümdesign: Kristina Nováková Záveská
Lichtdesign: Ondřej Kyncl
Setdesign: Hynek Dřízhal
Bühnenmalerei: Lukáš Musil
Musikalische Arrangements und Sounddesign: Jindřich Kravařík
Musik und Komposition: Lukas Thielecke und Ena Soukou
Produktionsleitung CHAMÄLEON Productions: Ralph Aschhoff
Produktionsleitung Analog the Company: Bětka Hocková

TRAILER

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Mein Kulturhighlight in dem ersten Drittel des Jahres 2018
Seit ich im Jahr 2015 die australische Akrobatikshow „Wunderkammer“ im Chamäleon Theater gesehen hatte, bin ich ein sehr großer Fan des Chamäleon Theaters und der dort stattfindenden internationalen Produktionen geworden, die alle auf ihre Art und Weise einzigartig sind und sich in ihrer Charakteristik voneinander komplett unterscheiden und so immer wieder aufs Neue meine Liebe zum Neuen Zirkus entfachen. 

Am Samstag, den 24. März 2018, besuchten wir das neue Showfeuerwerk des Chamäleon Theaters: die Produktion „Finale“ der Berliner Artistentruppe Analog, die von Florian Zumkehr im Jahr 2013 gegründet wurde. Unterstützt wurde dieses Programm von Cirk La Putyka aus Tschechen, dessen Show „Roots“ ich im Jahr 2016 im Chamäleon Theater bewundern durfte. 

Das „Finale“ fand auf einer mit Pappkartons und Büchern vollgestellten Bühne, auf der uns acht leidenschaftliche Künstler auf eine ausgelassene Feier mitgenommen haben. Die Stimmung der Show erinnerte mich an eine Abschlussfeier von acht jungen Menschen, die zugleich gute Freunde sind und zusammen noch einmal die Party ihres Lebens feiern möchten, gemeinsam mit dem Publikum. Und wie es sich für eine gute Abschlussfeier gehört, wurde zusammen viel gelacht, getrunken und fröhlich gefeiert. Aber es gab auch ruhige und melancholische Momente, in denen jeder träumen konnte. 

Der Gastgeber dieser lebensfrohen Feier war Florian Zumkehr, der vielen Kulturinteressierten bereits aus anderen Shows bekannt sein dürfte. Auch in dieser Show überzeugte uns der kreative Kopf des Programms mit seiner Handstandsperformance auf einem großen Bücherstapel und seinem Gitarrenspiel. 

Wie auf jeder Party gab es auch hier eine interessante Persönlichkeit, die das Ziel hatte, seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen. Und dies gelang Richie Maguire, einem großen Jean Claude van Damme-Fan, das ganze Programm lang. Allerdings kann Maguire viel mehr, als das Publikum mit seinem komödiantischen Talent zu unterhalten. Auch akrobatisch hat der Künstler viel drauf, was er mit seinem Spagat zwischen den höchsten Regalen - ganz im Stile seines Idols Jean Claude van Damme - unter Beweis stellte. 

Die zauberhafte Manda Rydman zeigte uns am Luftring und am Vertikalseil, wie man Anmut mit Kraftleistung kombinieren kann. Einige Male hielten die Zuschauer den Atem an. 
Der charmante Ole Lehmkuhl sorgte mit seiner Cyr Wheel-Nummer dafür, dass ich mich vollkommen entspannen und verträumt seinem Programm folgen konnte. 
Carlos Zaspel, dessen Fröhlichkeit in der Show auch auf die Zuschauer überging, begeisterte uns mit seinen Salti am Chinese Pole, um einen beweglichen Spinning Pole erweitert. Es war faszinierend zu sehen, wie ein Artist ein körperlich anspruchsvolles Programm so leicht aussehen lassen konnte. 

Beim Thema „Jonglage“ bin ich in letzter Zeit skeptisch geworden, schließlich dachte ich bis jetzt, hier nicht mehr überrascht werden zu können. Doch zum Glück wurde ich von dem temperamentvollen Bertan Canbeldek eines Besseren belehrt. Nach einem modernen Tanz in der ersten Showhälfte zeigte uns der Künstler in der zweiten Hälfte der Show, wie man Jonglage modern und spritzig interpretieren kann: Die Bälle während der Jonglage hinterließen Leuchtspuren zu bebenden Schlagzeug-Drums, ein beeindruckender audio-visueller Effekt. 

Die Schlagzeugbeats kamen vom Drummer Lukas Thielecke, der gemeinsam mit der Sängerin Ena Wild, mit der er zusammen den größten Teil der Lieder komponiert hatte, für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte. Die urbane Undergroundmusik passte nicht nur perfekt zu der modernen und unbändigen Show „Finale“, sie hat uns auch die ganze Zeit mitgerissen. Das lag nicht nur an der wundervollen, vielleicht auch der besten Musik im Chamäleon Theater, sondern auch an den heißblütigen Persönlichkeiten der beiden Musiker Ena Wild und Lukas Thielecke, die das Publikum in ihren Bann zogen. 

Mein Fazit: Das Chamäleon Theater präsentiert mit Analogs „Finale“ eine energiegeladene, lustige und originelle Show, die das Publikum jede Minute gefesselt hat. Am Ende war ich sehr traurig, dass diese lebenslustige Feier schon zu Ende war. 
Mit „Finale“ gelingt Zumkehr eine perfekte Symbiose aus den drei gleichwertigen Showelementen Akrobatik, Tanz und Musik, die Ihr noch bis zum 19. August 2018 im Chamäleon Theater erleben könnt. 

© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
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