Bewertung und Kritik zu

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L’INCORONAZIONE DI POPPEA (DIE KRÖNUNG DER POPPEA) 
von Claudio Monteverdi
Regie: Isabel Hindersin 
Premiere: 2. Februar 2018 
UNI.T - Theater der UdK Berlin

Zum Inhalt: Die Götter schießen eine Wette ab: Wer ist mächtiger, die Tugend, die Macht oder die Liebe? Die Liebe gewinnt. Aber um welchen Preis? Grausamkeit und Tod ebnen ihren Weg. Nero gilt als einer der grausamsten Despoten der Geschichte, dennoch liegt er als Liebender Poppea so zerbrechlich und ausgeliefert zu Füßen. Das ewige Rätsel um die Abgründe und Widersprüche der menschlichen Seele, zeitlos, ungelöst.

Mit: Vilja Riutamaa, Eduardo Rojas, Heain Youn, Devi Suriani, Matwej Korshun, Marie Sofie Jacob, Tae Kyu Kim, Kyoungloul Kim, Charlotte Schetelich, Benjamin de Wilde, Glenn Daly

Musikalische Leitung: Amaru Soren
Regie: Isabel Hindersin
Bühne und Kostüme: Alina Manali Bader (Studiengang Kostümbild)

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NIJINSKI
Gauthier Dance / Dance Company Theaterhaus Stuttgart
 
Choreografie: Marco Goecke 
Berlin-Premiere: 25. Januar 2018  
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Das abendfüllende Ballett von Marco Goecke erzählt von dem Tänzer und Choreographen Waslaw Nijinski. Das Stück berührt Stationen aus seinem Leben, handelt von den Brettern, die die Welt bedeuten, und zeigt, wie nah Kunst und Wahnsinn beieinander liegen können.
Nijinski war einer der außergewöhnlichsten Künstler des vorigen Jahrhunderts. Als Tänzer verkörperte er Rollen, die Tanzgeschichte schrieben. Verwoben mit der Karriere ist sein Weg in den Wahnsinn. Er kämpfte gegen Schizophrenie an und musste sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurückziehen.
Goeckes Ballett geht über eine rein biographische Beschäftigung hinaus und zielt auf grundlegende Fragen. Im Mittelpunkt steht der Zauber und der Wert der Kunst – aber auch der Preis, den sie allen künstlerisch Kreativen unnachgiebig abverlangt.

Weiterlesen: Nijinski (Haus der Berliner Festspiele)

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REQUIEM POUR L.
nach Wolfgang Amadeus Mozart
 
Regie: Alain Platel 
Premiere: 18. Januar 2018  
Haus der Berliner Festspiele
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Zum Inhalt: Mozarts berühmtes „Requiem“ war zum Zeitpunkt seines Todes 1791 ein Fragment, das später von seinem Schüler ergänzt wurde. Der Komponist Fabrizio Cassol hat für seine neue Produktion mit Alain Platel die originalen Partien freigelegt und gemeinsam mit Musiker*innen aus Afrika und Europa aus Mozarts Komposition eine musikalische Zeremonie entwickelt, die neue Wege im Umgang mit dem Tod eröffnet. So entstand eine neue Art von Totenmesse, die sich zwischen unterschiedlichen Kulturen bewegt, das musikalische Geschehen aber noch stärker zu einer persönlichen Verhandlung zwischen den Menschen macht und so zu einer Art spirituellen und sehr vitalen Begleitmusik der Reise am Ende jedes Lebens wird.
Denn das Stück begleitet konkret und sichtbar eine Frau beim Sterben. Für deren Name und Leben steht der Buchstabe L im Titel dieser Uraufführung. Das „Requiem pour L.“ ist dieser Frau aus Flandern und ihrer letzten und stillen Reise aus diesem Leben hinaus gewidmet. Vierzehn Musiker*innen verschiedener Kontinente verweben dafür die Kompositionen Mozarts mit der Welt der Oper, des Jazz und der populären Musik aus Afrika.

Weiterlesen: Requiem pour L. (Haus der Berliner Festspiele)

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HANS IM GLÜCK
nach dem Märchen der Brüder Grimm
 
Regie: Matthias Schönfeldt
Premiere: 7. Januar 2018 
Atze Musiktheater Berlin
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Zum Inhalt: Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen Klumpen Gold und macht sich auf den Weg nachhause. Unterwegs trifft er verschiedene Leute, die ihn zum Tauschen einladen: sein Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Stein. Er freut sich über jeden Tausch, da ihm alle ein gutes Geschäft bestätigen. Als ihm am Ende der schwere Stein in einen Brunnen fällt, macht sich Hans glücklich und frei von aller Last wieder auf den Weg.

Mit: Friederike Noelting, Iljá Pletner, Falk Berghofer

Weiterlesen: Hans im Glück (Atze Musiktheater)

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3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
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4 786+
3 710+
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Kritiken: 943
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