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Bewertung und Kritik zu

FRAU HOLLE 
nach Gebrüder Grimm
Regie: Jan Zimmermann
Wiederaufnahme: 11. November 2018 
Hexenberg Ensemble im Pfefferberg Theater - Glaspalast 

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Zum Inhalt: Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin.
Im stetigen Wettkampf um Anerkennung innerhalb der Gesellschaft wird Anarchie als produktives Schöpfungselement einfach vergessen. Immer höher, immer weiter, immer schneller und am Ende bekommt doch nur ein Sieger die Goldmedaille. Aber was ist mit all den Anderen, die neben dem Siegertreppchen stehen? Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert, so heißt es. Und schon steht die Welt offen: Wer sich gut benimmt, bekommt Einsen; die anderen aber Sexappeal.

mit Friederike Maria Nölting | Claudia Rippe und Ina Gercke

Regie: Jan Zimmermann



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4.5/5 Insgesamt 2 Bewertungen (2 mit Rezension)
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Grimmig und komisch
  · 19.11.18
Es ist wieder Märchenzeit. Auch im Glaspalast am Pfefferberg Theater, wo derzeit und schon zum dritten Mal die Grimmschen Märchen vom Hexenberg-Ensemble an den Mann, die Frau und das Kind gebracht werden. Wer die Truppe kennt, weiß, dass diese ein wenig anders dargeboten werden. Frau Holle beispielsweise wird als Ritt durch sämtliche Märchen präsentiert, auch wenn der Fokus auf dem Agieren der Gold- und Pechmarie liegt, herrlich gespielt von Friederike Nölting und Ina Gercke. Hase und Igel werden mit Roger Jahnke und Vlad Chiriac ebenfalls durch zwei Urgesteine des Ensembles gezeigt, auch sie verstehen es, auf den Punkt komisch zu sein, da ist wohl fast egal, wen sie spielen, auch wenn es mal ein bisschen klamaukig wird... Vielleicht noch wichtig zu wissen, dass es drei Kategorien von Märchen gibt: die für Kinder, die sich herrlich amüsiert haben, die für alle und die für Erwachsene.
Eine Premiere wird es auch noch geben, im Januar kommen Ali Baba und die 40 Räuber und der Teufel mit den drei goldenen Haaren neu in´s Programm, man darf gespannt sein ...
Gespielt werden die Märchen bis Ende Februar, immer im Zweierpack, da kann es dann schon mal richtig lauschig werden im Glaspalast, wenn der Winter tatsächlich Einzug halten und die Tannenbäume drumherum mit Schnee bedeckt sein sollten... Glühwein und Kakao gibt’s passend dazu...
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Märchen für kleine und große Kinder
Ich bin ein sehr traditionsbewusster Mensch, der die Traditionen mit viel Liebe pflegt. In den letzten Jahren ist in der Winterzeit eine neue Tradition in meinem Leben entstanden. Immer, wenn es dunkler und kälter draußen wird, besuche ich den Glaspalast auf dem Pfefferberg, in dem ab November Grimms Märchen für kleine und große Kinder gespielt werden, so auch am Freitag, den 16.11.18.
 
Während wir im Jahr 2016 die Märchen „Der gestiefelte Kater“ und „Rotkäppchen“ und im Jahr 2017 „Hans im Glück“ und „Schneewittchen“ besucht hatten, standen im Jahr 2018 auf unserer persönlichen Wunschliste die beiden Märchen „Frau Holle“ und „Hase und Igel“. Diesem Wunsch folgten offenbar auch viele andere Leute, denn der Glaspalast war an diesem Tag bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Stimmung in der kleinen Glashütte war schon vor dem ersten Märchen bombastisch und wurde nach dem Beginn des ersten Märchens, „Frau Holle“, das mit einer Glocke angekündigt wurde und wie jedes Märchen ca. 30 min. dauerte, ekstatisch.
 
In „Frau Holle“ spielte Ina Gercke, die ich aus dem Märchen „Rotkäppchen“ und dem Theaterstück „Der Geizige“ bereits kannte, die hässliche und faule Schwester. Mal wieder ging Ina Gercke in ihrer Rolle vollkommen auf und setzte ihre ganze Mimik und Gestik auf der Bühne ein, um die Zuschauer zum Lachen zu bringen. Die schöne und fleißige Schwester wurde von Friederike Nötting verkörpert. Zwar habe ich an diesem Abend die Schauspielerin zum ersten Mal erleben dürfen, doch hat sie mich mit ihrer Schauspielkunst so überzeugt, dass ich mich schon auf viele weitere Theaterstücke und Märchen mit ihr freue.
„Frau Holle“ wurde zwar sehr verrückt auf der Bühne interpretiert, doch eignete sich die Märchenversion auch für kleine Kinder, da das Märchen auch eine wundervolle Moral enthält: Der Fleiß eines Menschen wird belohnt.
 
Auf das zweite Märchen, „Hase und Igel“, habe ich bereits den ganzen Tag gewartet, denn in diesem Märchen spielten meine beiden Lieblingsschauspieler des Pfefferberg Theaters: Vlad Chiriac kannte ich u.a. aus den Märchen „Rotkäppchen“ und "Hans im Glück" und dem Theaterstück „Der Geizige“, in dem ich auch den Darsteller Michael Schwager kennen lernen durfte.
Beide Schauspieler sind überdurchschnittlich talentiert, da sie nicht nur großartig schauspielern, sondern auch spontan und witzig auf die Zwischenrufe aus dem wie immer bei ihren Theaterstücken begeisterten Publikum reagieren können. So war es auch dieses Jahr so, dass sich die Zuschauer oft vor Lachen nicht einkriegen konnten oder wie kleine Kinder kicherten.
Eine sehr gelungene und unglaublich witzige Interpretation des Märchens, die mehr für die großen Kinder gedacht ist.
 
Mein Fazit: Ich werde auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder dabei sein, denn die Interpretationen von Grimms Märchen durch das Hexenberg Ensemble sind jedes Jahr ein Erlebnis, für Groß und Klein. Dieses Jahr sind auch zwei neue Märchen dabei: „Ali Baba“ und „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.
Wer mit seinen Kindern kommen möchte, der sollte das Theater nachmittags besuchen, Erwachsene dagegen abends. Wer die Märchen unter Glas erleben möchte, der kann dies noch bis zum 31. Januar 2019 tun. Es werden immer zwei Märchen hintereinander aufgeführt. Erwachsene zahlen 14 Euro, Kinder bis zu 13 Jahren 7 Euro. Also ich wünsche Euch eine märchenhafte Zeit im Glaspalast...
 

© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
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www.pfefferberg-theater.de
Schönhauser Allee 176 - 10119 Berlin
Telefon: 030 9120658293
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4.2
Durchschnittsnote aller Stücke
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Kritiken: 13

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