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Kritikenrundschau

  • enfant
    Unerbittlich und düster · Unerbittlich packt der Greifarm die reglosen Kinderkörper, einen nach dem anderen. Wie in Einar Schleefs legendärer „Sportstück“-Inszenierung baumeln sie kopfüber am Fangarm des ...
  • Gutmenschen
    Matte Küchendialoge, absurde Pointe · Die Küchendialoge zwischen den satirisch-überzeichneten Figuren plätschern recht matt dahin und erreichen nicht das bissige Niveau, das wir von Yael Ronen als Gorki-Hausautorin ...
  • Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, klagt!)
    die zukunft reicht uns nicht · ''Verteilungsprobleme hatte auch schon das Performance-Kollektiv She She Pop in seinem an Brecht orientierten Oratorium übers Erben behandelt. Nie ist so viel vererbt ...
  • Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, klagt!)
    Wutchor gegen Kassandra · Bei der Uraufführung, die Autor Köck gemeinsam mit Co-Regisseurin Elsa-Sophie Jach am Schauspielhaus Wien inszenierte und die nun zu den Autorentheatertagen am Deutschen ...
  • Verlorene Liebesmühe
    Seltener Shakespeare · ''In Love's Labour's Lost (so der Originaltitel) geht es also - wie in allen Shakespear'schen Komödien - hin und her, nach recht und ...
  • Macbeth
    Sehr gut! · ''Grandios an Anna Netrebko: dass sie die Lady, die sonst meistens grell und hysterisch überfordert klingt, als coole Business-Frau sogar mit Jugend ausstattet. ...
  • Die Nase
    Guter Einstand · ''Der designierte Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Ainārs Rubiķis, hatte mit der Sache einen guten Einstand. Allerdings konnte er hier auch nicht viel ...
  • Macbeth
    Sie waren wieder da · ''Kupfer siedelt die blutrünstige Geschichte in "neutraler" Neuzeit an, und auch die angelsächsische Dramatis personae bekommt "verallgemeinernd" operettenartig anmutende Uniformen, wie sie allerorten ...
  • Die Nase
    Zack ab die Nase · ''Kosky weidet sich an dieser Vorlage. Die verlorene Nase wird vervielfacht; muskulöse Tänzer, mit riesigen Nasen überzogen, steppen durch die Kante. Die gleichen ...
  • Die Letzten
    Schauerliche Polit-Farce à la Victor Orbán · ''Bei den älteren Kindern ist die geistige Degeneration schon sichtlich fortgeschritten, die jüngeren versuchen sich noch zu wehren, werden aber im Lauf der ...
  • Die Letzten
    Splatter-Groteske und Solo-Show · Der ungarische Regisseur Dömötör, der in Berlin sowohl am DT als auch am Gorki regelmäßig inszeniert, konzentriert sich vor allem auf den Terror ...
  • Wonderland Ave
    Roboter überwinden den Bio-Menschen · Vor Spielbeginn ertönt im ausverkauften Depot 2 eine einführende Computerstimme aus dem Off: die Zuschauer dürften fotografieren, bloß keine nackten Körper. Dann werde ...
  • Il viaggio a Reims
    Die gelebte Koloratur · ''Regisseur Jan Bosse, Bühnenbildner Stéphane Laimé, Kostümdesignerin Kathrin Plath und Videokünstlerin Meika Dresenkamp siedeln das explodierende Absurdtheater in 'nem lazarettartigen Wartehallenumfeld an, und ...


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Bewertung und Kritik zu

PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG 
von Christoph Nussbaumeder
Regie: Alexander Charim 
Premiere: 7. Oktober 2017
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: Der Prinz träumt – und das mitten im Krieg. Während das Heer von Brandenburg sich zur Entscheidungsschlacht gegen die Schweden rüstet, glaubt der Prinz sich umfangen von göttlicher Segnung. Sie verheißt ihm Sieg, Ruhm, die Liebe des Kurfürsten und die Hand der schönen Natalie. Prinz Friedrich entscheidet sich für den Traum. Er stürmt an der Spitze seines Regiments voran, pflügt durch die schwedischen Linien, schlägt den Feind zurück. Im Hochgefühl des Sieges spürt er es – sein Traum wird wahr. Auch Natalie fällt ihm zu. Nun wird sich alles weiter fügen. Aber sein eigenmächtiger Sturmangriff hat den Schlachtplan zerstört; der Feind ist nicht vernichtet, der Krieg geht weiter, und der Prinz hat den Befehl verweigert, darauf steht das Kriegsgericht. Statt des liebenden Blicks seines Fürsten empfangen den Prinzen Degradierung und die Gefängniszelle. Seine Freunde beginnen als erste zu kämpfen. Sie bitten für ihn beim Kurfürsten. Umsonst. Sie ziehen Kräfte zusammen und zeigen ihren Unmut. Umsonst. Eine Möglichkeit rückt näher: die Todesstrafe für den Prinzen. Aber ist der je aus seinem Traum erwacht? 

Mit Jon-Kaare Koppe, Andrea Thelemann, Nina Gummich, Arne Lenk, Christoph Hohmann, Moritz von Treuenfels, Michael Schrodt, Eddie Irle

Regie: Alexander Charim
Bühne: Ivan Bazak
Kostüme: Amit Epstein
Komposition: Michael Rauter, Andi Thoma
Dramaturgie: Ute Scharfenberg

Trailer „Prinz Friedrich von Homburg“ - Hans Otto Theater Potsdam


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3.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
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Eindimensional
  · 10.10.17
''Es kann durchaus reizvoll sein, wenn ein Regisseur seine zugespitzte Interpretation auf der Bühne umsetzt – im besten Fall kann sich ein Stück auf diese Weise einer anderen Zeit öffnen. Hier macht das Regie-Konzept vom freudianischen Traum das Stück und seine Figuren jedoch bloß eindimensional. Alles unterliegt der innerpsychischen Sicht des träumenden Prinzen.

Der Kurfürst, eigentlich eine vielschichtige, intellektuelle Respektsperson, ist nur grausamer Übervater, der Homburg am Ende abknallt. Natalie dagegen lediglich sexuelle Projektionsfläche. Und der Prinz selbst, gespielt vom jungen Moritz von Treuenfels, bleibt ein narzisstisches Kind, dessen Wandlung hin zur Verantwortung nicht nachvollziehbar wird.

Eine Diagnose unserer Zeit? Zwei Stunden lang allein auf die Traum-Weltsicht eines gefühlvollen, aber völlig egozentrischen Somnambulen zu schauen, wird nicht nur Kleist nicht gerecht, sondern für den Zuschauer auf Dauer uninteressant.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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